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Stress wird verursacht durch:
  • extrem hohe Anforderungen und schnelles intensives Arbeiten
  • ständiger Termin-und Leistungsdruck
  • ständig wiederkehrende Arbeitsvorgänge und ermüdende Routinen
  • Multitasking und Mehrfachbelastungen
  • allgegenwertige Erreichbarkeit
  • Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz

Stress betrifft jeden– Berufstätige,Hausfrauen,Schüler und Studenten-d.h.dieser Stress tritt in allen Alters-und Berufsgruppen sowie bei beiden Geschlechtern auf. Viele können oder wollen dieses stressige und intensive Leben jedoch nicht ändern, obwohl es nach einigen Wochen und Monaten deutlich Spuren in unseren Körper und Geist hinterlässt.

Was passiert in unserem Körper durch dauerhaften Stress?

In stressigen Situationen kommt es zu einer verstärkten Energieproduktion in den Kraftwerken unserer Zellen ( den sog. Mitochondrien), und es fallen dabei vermehrt Abfallstoffe, sog. „freie radikale“ an. Diese hoch reaktiven Teilchen werden normalerweise durch ein körpereigenes Schutzsystem (antioxidantien)schnell und vollständig neutralisiert. Unter dauerhaften Stress nimmt ihre Zahl jedoch so dramatisch zu,dass der Körper sie nicht mehr ausreichend abbauen kann und es entsteht „oxidativer Stress“ die freien Radikale greifen körpereigene Verbindungen wie Eiweiß , Lipide,Zellstrukturen und Zellkerne an.

Durch dauerhaften „oxidativen Stress“ werden lebenswichtige Zellstrukturen und Zellen zerstört. Dadurch wird die Energieproduktion des Körpers stark eingeschränkt. Als Folge sinkt die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit. Wir fühlen uns müde und erschöpft, können uns nicht mehr so gut konzentrieren. Es fehlen Antrieb und Energie, auch Schlafstörungen stellen sich ein.

Spätestens jetzt sollten wir reagieren und etwas gegen diese Folgen von Stress tun, denn chronischer oxidativer Stress kann zu Entzündungen und Folgeerkrankungen führen wie z. B. Gefäß-Schädigungen, Herzerkrankungen,Immunschwächen, Alzheimer und Krebs.

Langfristiger, dauerhafter Stress wirkt sich auch auf Psyche aus bis hin zu geistigen Erschöpfungszustand, Burnout und Depression.